Unsere Schule

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Die KGS Agathaberg liegt mitten im Bergischen Land in dem kleinen Dorf Agathaberg, das zu der Stadt Wipperfürth gehört.

 

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Im Schuljahr 2015/16 haben wir ca. 90 Schülerinnen und Schüler, die von dem Lehrerkollegium unterrichtet werden.

 

 

Lehrerkollegium2015

 

Die Rektorin Frau Beyer (nicht auf dem Foto) wird unterstützt von Frau Flosbach (Fuchsklasse), Frau Huckel (Tigerklasse), Frau Murawski, Frau Dittrich (Igelklasse), Frau Everwand (Referendarin), Frau Spicher (Erdmännchenklasse), Frau Schneider und Herrn Reiff (beide nicht auf dem Foto).

 

 

 


Die Geschichte der Schule

Im Frühjahr des Jahres 1891 begann der Bau des Schulgebäudes zu Agathaberg und dasselbe erreichte seine Vollendung noch in demselben Jahre."(Schulchronik 1891)

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Diese Schule war einklassig, wobei die Lehrerwohnung im gleichen Gebäude untergebracht ist. In diesem Klassenraum wurden bis zu 104 Kinder von Klasse 1 bis 8 von einem Lehrer vormittags und auch nachmittags unterrichtet.
Oftmals fiel die Schule aus, weil der Schnee zu hoch lag ( Schulbusse gab es noch gar nicht) oder die Kinder blieben zu Hause, um das Vieh zu hüten oder die Kartoffelernte einzuholen.

1910 wurde der Antrag auf Errichtung einer 2. Klasse von der Schuldeputation abgelehnt.

Im August 1914 fiel der Unterricht aus, weil der 1.Weltkrieg begann. Die Männer mussten in den Krieg ziehen und deshalb halfen die Kinder auf den Feldern.

Im Februar 1917 musste der Unterricht ausfallen, um Kohlen zu sparen.

Im Dezember 1918 diente die Schule als Soldaten-Quartier und nach erfolgter Desinfektion konnte der Unterricht wieder beginnen.

Im August 1919 wurde eine 2. Klasse eingerichtet. Die beiden Klassen benutzten den gleichen Raum, da ein Neubau nicht ausgeführt wurde.

Sommer 1920 wurden zusätzliche Waldbeerferien festgesetzt.

Die Franzosen besetzten im März 1923 Agathaberg, wobei in Dohrgaul eine Zollstation errichtet wurde. Die gezogene Besatzungsgrenze verlief von Leiersmühle bis Dohrgaul, von da über Kahlscheuer, Hintermühle nach Gimborn.
Diese wurde im September 1924 wieder aufgelöst.

Für das Winterhalbjahr 1927/28 wurde für Agathaberg eine Pflicht- und Fortbildungsschule für Mädchen eingerichtet.

Der Februar 1929 war so kalt, dass die Tinte in den Tintenfässern gefror.

Am 8.März 1933 fiel der Unterricht aus. Anlass war der Sieg der Nationalsozialistischen Partei.

Am 14.4.1939 wurde die Katholische Bekenntnisschule in “Deutsche Volksschule” umbenannt.

Aus Gründen des Luftschutzes fiel der Unterricht an 16 Tagen des Septembers 1939 aus.
Am 1.9.1939 hatte der Zweite Weltkrieg begonnen.

In der Schule fand der Unterricht der ländlichen Berufsschule für Knaben statt.
Englische Flieger warfen erste Sprengbomben ab, welche oberhalb von Unterstenhof in die Felder fielen.
Wegen der näher rückenden Front,  der gegnerischen Tiefflieger, sowie wegen des Kohlenmangels wurde der Unterricht im Winter 1944/45 in Häusern der verschiedenen Ortschaften ausgelagert. Die Schule wurde seit März 1945 seitens der Feuerlöschpolizei Köln belegt. Nach deren Abzug waren Soldaten hier einquartiert.

Am 12.April 1945 wurde der Schulbezirk abends von Amerikanern besetzt. Der Krieg war zu Ende. Kriegsschäden waren nicht zu verzeichnen.
Die englische Militärregierung genehmigte am 3.9.1945 die Wiederaufnahme des Unterrichts.
Von da an trug die Schule wieder konfessionellen Charakter, nachdem die Kreuze, die unter den Nazis entfernt worden waren, in einer feierlichen Prozession wieder angebracht wurden.
Durch den Zustrom von Flüchtlingen stieg die Schülerzahl auf 115 an.

Mitte Juni 1947 wurde die Schulspeisung zum Preis von 6 Pfennigen eingeführt, weil der Hunger der Kinder auch zu Hause nicht gestillt werden konnte. Da kein Kochkessel zur Verfügung stand, wurde die Schulspeisung in Trockenform verausgabt. Der Lehrer gab die Schuhbezugsscheine aus. Schuhe über Größe 35 waren nicht zu bekommen.

Ostern 1948 war die Versorgung der Kinder mit Schulmaterial sehr mangelhaft. Schiefertafeln waren nur im Tausch zu erhalten ( z.B. gegen 6 Eier oder 20 Zigaretten). Viele Kinder schrieben auf erbärmlichen Papierschnippeln. Als Wandtafelkreide wurden zuweilen Stücke von alten Gipsfiguren benutzt.
Seit Februar 1948 konnte die Schulspeisung gekocht werden, da ein Kessel durch Kompensierung mit nachgehackten Kartoffeln besorgt wurde.

Im Sommer 1950 musste die Schulspeisung vorläufig eingestellt werden, aber im Februar 1951 wurde diese für 25 bedürftige Kinder wieder aufgenommen.

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Die Raumnot war nach wie vor das Hauptproblem in Agathaberg.
Ein zähes Ringen um einen Schulneubau begann zwischen Dohrgaul und Agathaberg. Die Eltern aus Agathaberg beschlossen einen Schulstreik, so dass die Kinder am 7., 8. und 9. November 1949 zu Hause blieben.

 

Nachdem der Regierungspräsident eingeschaltet wurde, wurde in Agathaberg mit einem Neubau am 26.8.1950 begonnen. 

Am 22.9.1951 fand nach 30 Jahren der Raumnot die feierliche Einweihung eines neuen Gebäudes mit zwei Klassenräumen statt..

Die Sommerferien 1952 wurden um zwei Wochen verlängert, da in NRW Kinderlähmung herrschte.

Im September 1959 erkrankten auch zwei Agathaberger Schüler an Kinderlähmung. Daraufhin wurde die Schule 14 Tage geschlossen.

Im April 1960 bekam die Schule einen Anbau mit überdachter Pausenhalle, Lehrerzimmer und einem weiteren Klassenraum.

1963 wurde die neue Turnhalle eingeweiht, welche in Eigenleistung durch die Agathaberger Bürger errichtet wurde.

1966 wurde das 75-jährige Jubiläum der Grundschule Agathaberg gefeiert.

Zum Schuljahresbeginn 1968 wurden wegen der Schulreform von 10 Wipperfürther Volksschulen 6 aufgelöst. Die Schülerinnen und Schüler der geschlossenen Schulen Hahnenberg, Vordermühle und Dohrgaul wurden ab jetzt in Agathaberg unterrichtet.

Hier setzt die Chronik für über 20 Jahre aus.

1990 wurde an der Schule die Fünf-Tage-Woche eingeführt.

1991 stellte der Stadtrat den Antrag die 6 bestehenden Konfessionsschulen in Gemeinschaftsschulen umzuwandeln. Die Wellen schlugen hoch mit dem Ergebnis, dass alles beim Alten blieb.

Im Dezember 1991 wurde das 100-jährige Bestehen der Schule im Rahmen einer Festwoche gefeiert.
An der Schule waren lediglich 67 Kinder angemeldet, so dass das 3. Und 4. Schuljahr zusammengelegt werden mussten.

Im Mai 1994 wurde eine Projektwoche zum Thema –Nordamerikanische Indianer– abgehalten.

Einen Weihnachtsbasar veranstaltete die Schule im Dezember 1994 und packte für bosnische Kriegsflüchtlinge 50 Hilfspakete.

Im Juni 1996 stand eine Projektwoche unter dem Motto “ Wir sind Kinder aus vielen Ländern”.
Als im September 1996 die Heizung ausfiel – in den Klassenräumen lag die Temperatur bei 12 Grad – fiel für zwei Tage der Unterricht aus.

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Im Februar 1997 war das Dach des Containers undicht. Teilweise zogen die Klassen ins Pfarrheim um. Messungen ergaben, dass der Bau zu hohe Schadstoffbelastungen in der Raumluft aufwies.
Die 30 Jahre alten Container wurden abgerissen.

Am 1.12.1997 wurde mit den Errichtung eines neuen Pavillons begonnen, welcher im Februar 1998 vom 3. und 4. Schuljahr bezogen wurde.

Eine neuerliche Projektwoche, Thema “Villa Kunterbunt” mit Einweihung des Pavillons wurde im Mai 1998 abgehalten.

Die Schülerzahlen stiegen auf 96.

Mit Beginn des Schuljahres 1998/99 wurde eine Betreuungsgruppe –Schule von acht bis eins–, unter der Leitung einer Erzieherin, eingerichtet. Zu diesem Zweck wurde eigens der “Verein zur Betreuung von Schülerinnen und Schülern der Katholischen Grundschule Agathaberg e.V.” gegründet.

Im Sommer 1999 wurden 8 Computer für die Schülerinnen und Schüler angeschafft und vernetzt. Jetzt konnten die Schülerinnen und Schüler dank des unermütlichen Einsatzes eines Vaters im Internet surfen.

Im Dezember 2000 ging die Nachricht einer möglichen Schließung der Schule durch die Zeitung. Zu einem Schulstreik wie im Jahre 1949 mussten die Eltern noch nicht greifen, weil der Rat sowie der Bürgermeister sich einstimmig gegen die Schließung der Grundschule Agathaberg aussprachen.

Seit 2003 wurde die Betreuung bis 16 Uhr erweitert. Als „13 Plus“ Gruppe fand Kinderbetreuung auch während zwei Wochen in den Sommerferien von 8 Uhr bis 16 Uhr statt.

Im Herbst 2007 wurde das Dach am Hauptgebäude erneuert, da es dort reingeregnet hatte. Des Weiteren wurde das Flachdach des Betreuungsraums neu eingedeckt und wärmeisoliert.

Nahezu sieben Jahre später, im November 2007, geht durch die Presse, dass die beiden Nachbargrundschulen Thier und Wipperfeld kurz vor einer Schließung stehen..
Agathaberg ist laut Schulentwicklungsplan bis 2015 nicht gefährdet.
So schnell kann es dann doch gehen. Was die mögliche Auflösung besonders der Schule in Thier für unsere Schule für Auswirkungen hat, ist noch nicht abzusehen, denn seit diesem Sommer sind die Schulbezirke aufgehoben – die Eltern haben nahezu Wahlfreiheit. Eventuell werden Eltern ihre Kinder nicht in einer der Stadtschulen sondern in Agathaberg anmelden. Das würde uns natürlich stärken.

Im Sommer 2010 wechselt die Schulleitung: Herr Wittkampf geht an eine Grundschule in Marienheide und an seine Stelle tritt Frau Beyer.

Am 1.8.2013 sind wir gemeinsam mit den Albert-Schweitzer-Schule (EGS) und der Wipperschule (GGS) zum Schulverbund geworden. Unsere Schule bildet hierbei den Hauptstandort.


 

Schulordnung der  Katholischen Grundschule Agathaberg

In unserer Schule

In unserer Schule wollen wir das Zusammenleben von Menschen  in einer Gemeinschaft lernen und leben. In einer solchen Gemeinschaft haben alle Rechte und Pflichten. Das Leben in einer Gemeinschaft lässt sich nur dann gut  gestalten, wenn sich jeder Einzelne von uns auch aus Überzeugung an  vereinbarte Regeln hält.

Warum Regeln nötig sind

Unsere Gemeinschaft umfasst verschiedene Gruppen, die  unterschiedliche Bedürfnisse, Interessen und Aufgaben haben:
SchülerInnen wünschen sich Unterricht, in dem sie in  einer ruhigen, entspannten Atmosphäre angstfrei lernen können. Sie wünschen  sich eine lebendige Schule, in der sie Freunde finden, einen menschlichen  Umgang miteinander lernen können und in der sie mit ihren Stärken und Schwächen  ernstgenommen werden.
LehrerInnen möchten Wissen, Fertigkeiten und Werte  vermitteln. Wie sie diesen gesellschaftlichen Auftrag erfüllen, wird durch  ihre eigenen Vorstellungen, Interessen und ihre Person mitgeprägt.
Eltern geben ihre Kinder in die Obhut der Schule im Vertrauen darauf, dass diese für erfolgreiches Lernen und für die Sicherheit  und Gesundheit der Kinder Sorge trägt.
Sekretärin und Hausmeister sind die guten Geister, ohne die der Schulbetrieb nicht denkbar wäre.
Reinigungskräfte unterstützen uns dabei, unsere  Klassen und das Schulgebäude sauber und ordentlich zu halten. Sie sind nicht  dafür da, unsere Schweinereien zu beseitigen.
Die Stadt Wipperfürth als Schulträger sorgt  finanziell und organisatorisch für die Schule und es sollte selbstverständlich  sein, dass wir sorgsam mit dem Gebäude und den Lehrmittln umgehen.
Es hängt von uns ab,  ob wir gerne hier leben, lernen und arbeiten.

Wie wir miteinander umgehen

Wir gehen höflich und fair miteinander um, insbesondere  diskriminieren wir niemanden wegen seiner Herkunft, seines Aussehens, seiner  Kleidung.
Wir verletzen einander nicht durch Worte und wir verletzen  einander nicht durch körperliche Gewalt. Wir lösen Konflikte gewaltfrei.

Der Unterricht

SchülerInnen und LehrerInnen bemühen sich gleichermaßen um  eine erfolgreiche gemeinsame Arbeit im Unterricht.
Beim offenen Schulanfang (ab 8:00 Uhr) verhalten wir uns im  Klassenraum so, dass wir in Ruhe lesen, uns unterhalten oder arbeiten können.
Wir beachten unsere Klassenregeln.
Wir hören einander zu, lassen einander ausreden und rufen  nicht in die Klasse.
Bei Unterrichtsende räumen wir den Klassenraum gemeinsam auf  und verlassen ihn erst dann, wenn die / der LehrerIn uns dazu aufgefordert hat.

Schule als Ort für unsere Gemeinschaft

Klassen, Flure, Toiletten, unser ganzes Schulgelände sowie  unsere Schulwege wollen wir in einem Zustand erhalten, bei dem sich alle  wohlfühlen können.
Wir zerstören und beschmutzen kein Schul- oder  Privateigentum, wir malen keine Graffiti an Wände oder Gegenstände.
Ausgeliehene Schulbücher müssen mit einem Schutzumschlag  versehen werden und pfleglich behandelt werden. Wir gehen sorgsam mit den  eigenen Sachen und dem Eigentum anderer um. Kaugummi und Spucke hinterlassen  grobe Verunreinigungen, die Ekel erregen.
Sauberkeit und Hygiene auf den Toiletten sind unverzichtbar.
Jacken und Sportsachen gehören an die Kleiderhaken.
Abfälle gehören in die jeweiligen Müllbehälter und nicht auf  den Boden.
Handy, Gameboy, o.a. sind nicht erlaubt.

Pausen-Regeln

Bei nassem Wetter halten wir uns in den Pausen auf den  befestigten Teilen des Schulhofes auf. Wir achten darauf, dass wir nicht zuviel  Schmutz in das Schulgebäude tragen.
Bei starkem Regen halten wir uns in der Pausenhalle oder den  Klassenräumen auf.
Wir verlassen während der Pausen nicht das Schulgelände oder  den Spielplatz.
Die Spielgeräte im Kiosk gehören allen und müssen pfleglich  behandelt werden. Zum Pausenende werden sie zurückgebracht.
Kioskregeln sind zu beachten. Bei Nichtbeachtung wird der  Kiosk-Ausweis für eine gewisse Zeit eingezogen.
Fußball-Spiel nur mit Softbällen und das nur bei trockenem  Wetter.
Inliner und Skateboards und Kick-Boards sind nur mit entsprechender Sicherheitsausrüstung zu nutzen.

Sicherheit und Gesundheit

Wir wollen uns alle so verhalten, dass Unfälle vermieden werden und niemand an seiner Gesundheit Schaden nimmt.
Schneeball-Werfen ist nicht erlaubt.
Im Schulgebäude raufen, rennen und toben wir nicht und spielen nicht Ball.
Auf dem Weg zur Schule und nach Hause sowie bei Unterrichtsgängen und den Weg zur Turnhalle beachten wir die Verkehrsregeln und verhalten uns umsichtig.
Bei Busfahrten steigen wir ein und aus, ohne zu drängeln.
Taschen dürfen nur an den vorgesehenen Abstellplätzen sein.
Die Lehrer nehmen ihre Pausenaufsichten pünktlich und  gewissenhaft wahr.
Messer und andere Gegenstände, mit denen jemand bedroht oder verletzt werden kann, dürfen nicht mitgebracht werden.

Nichtbeachten der Schulordnung hat Sanktionen zur Folge.
Diese werden von den LehrerInnen in angemessener Weise angeordnet.
Dennoch sollte das Lob im Mittelpunkt unserer Erziehung stehen.

Diese Schulordnung wurde am 16.05.02 von der Schulkonferenz verabschiedet.
Sie wurde mit allen Kindern ausführlich besprochen.


Der Schulbezirk Agathaberg

Der frühere Schulbezirk Agathaberg setzte sich aus 49 Ortschaften zusammen.

Diese sind:
Agathaberg, Bengelshagen, Benninghausen, Berrenberg, Bommerhaus, Bühlstahl, Dellweg, Dörrenbach, Dohrgaul, Fähnrichsstüttem, Freihäuschen, Friedrichsthal,Graben, Grennebach, Großscherkenbach, Grünenberg, Grunewald, Hahnenberg, Hintermühle, Hollmünde, Jägerhof, Kahlscheuer, Kleinscherkenbach, Klemenseichen, Kremershof, Nagelsbüchel, Nagelsgaul, Neeskotten, Niedergaul, Niederholl, Niederikemmerich, Oberdierdorf, Obergaul, Oberholl, Oberkemmerich, Peppinghausen, Poshof, Roppersthal, Schlade, Schnipperingen, Schnipperinger Mühle, Sonnenberg, Stüttem, Teufelswiese, Unterdierdorf, Unterstenhof, Vordermühle, Waldweg, Wingenbach

Seit 2007 sind die Schulbezirke aufgelöst, so dass Eltern ihr Kind an der Grundschule ihrer Wahl anmelden können. Allerdings müssen bei der Wahl der nicht ortsnächsten Schule die Fahrkosten selber getragen werden.

Luftbild AgathabergDas Kirchdorf  Agathaberg liegt ca. 370m hoch auf der Wasserscheide zwischen Gaulbach und Sülz.

Eine besondere Begebenheit führte zu seiner Gründung.
Wipperfürth hatte zahlreiche Stadtbrände erlebt. Als 1465 die Stadt erneut von einer Feuersbrunst heimgesucht wurde, gelobten der damalige Pfarrer Vollmar und die Bürgerschaft, zu Ehren der heiligen Agatha (Schutzpatronin gegen Feuersbrünste) eine Wallfahrt zu ihrer Begräbnisstätte nach Catania auf Sizilien auszuführen.

 

Im Laufe der Zeit, so heißt es in den Überlieferungen, sei aber die Gemeinde durch die kirchliche Behörde von der genannten Verpflichtung entbunden worden.
Zum Ersatz  habe Pfarrer Vollmar 1474 'eine hölzerne Kapelle zur Ehre Gottes und der heiligen Agatha auf einen Berg im Kirchspiel Wipperfürth, nahe der Ortschaft Dierdorf gelegen' erbauen lassen.

Um die Kapelle herum siedelten sich, vornehmlich mit dem Fortschreiten der Waldrodungen und der Gewinnung ackerbaufähigen Landes, Bauern und Waldrodungsarbeiter an.

Die Kapelle reichte mit der Zeit nicht mehr für die gegen Ende des 19.Jahrhunhderts auf über 1200 Seelen angewachsene Rektoratsgemeinde. So wurden 1894 die Pläne für die heutige neugotische Kirche gefaßt, die 1903 eingeweiht wurde. Sie enthält verschiedene interessante Ausstellungsstücke aus der alten Kirche.


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