Der Schulbezirk Agathaberg

Der frühere Schulbezirk Agathaberg setzte sich aus 49 Ortschaften zusammen.

Diese sind:
Agathaberg, Bengelshagen, Benninghausen, Berrenberg, Bommerhaus, Bühlstahl, Dellweg, Dörrenbach, Dohrgaul, Fähnrichsstüttem, Freihäuschen, Friedrichsthal,Graben, Grennebach, Großscherkenbach, Grünenberg, Grunewald, Hahnenberg, Hintermühle, Hollmünde, Jägerhof, Kahlscheuer, Kleinscherkenbach, Klemenseichen, Kremershof, Nagelsbüchel, Nagelsgaul, Neeskotten, Niedergaul, Niederholl, Niederikemmerich, Oberdierdorf, Obergaul, Oberholl, Oberkemmerich, Peppinghausen, Poshof, Roppersthal, Schlade, Schnipperingen, Schnipperinger Mühle, Sonnenberg, Stüttem, Teufelswiese, Unterdierdorf, Unterstenhof, Vordermühle, Waldweg, Wingenbach

Seit 2007 sind die Schulbezirke aufgelöst, so dass Eltern ihr Kind an der Grundschule ihrer Wahl anmelden können. Allerdings müssen bei der Wahl der nicht ortsnächsten Schule die Fahrkosten selber getragen werden.

Luftbild AgathabergDas Kirchdorf  Agathaberg liegt ca. 370m hoch auf der Wasserscheide zwischen Gaulbach und Sülz.

Eine besondere Begebenheit führte zu seiner Gründung.
Wipperfürth hatte zahlreiche Stadtbrände erlebt. Als 1465 die Stadt erneut von einer Feuersbrunst heimgesucht wurde, gelobten der damalige Pfarrer Vollmar und die Bürgerschaft, zu Ehren der heiligen Agatha (Schutzpatronin gegen Feuersbrünste) eine Wallfahrt zu ihrer Begräbnisstätte nach Catania auf Sizilien auszuführen.

 

Im Laufe der Zeit, so heißt es in den Überlieferungen, sei aber die Gemeinde durch die kirchliche Behörde von der genannten Verpflichtung entbunden worden.
Zum Ersatz  habe Pfarrer Vollmar 1474 'eine hölzerne Kapelle zur Ehre Gottes und der heiligen Agatha auf einen Berg im Kirchspiel Wipperfürth, nahe der Ortschaft Dierdorf gelegen' erbauen lassen.

Um die Kapelle herum siedelten sich, vornehmlich mit dem Fortschreiten der Waldrodungen und der Gewinnung ackerbaufähigen Landes, Bauern und Waldrodungsarbeiter an.

Die Kapelle reichte mit der Zeit nicht mehr für die gegen Ende des 19.Jahrhunhderts auf über 1200 Seelen angewachsene Rektoratsgemeinde. So wurden 1894 die Pläne für die heutige neugotische Kirche gefaßt, die 1903 eingeweiht wurde. Sie enthält verschiedene interessante Ausstellungsstücke aus der alten Kirche.


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